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35. Hallescher Grafikmarkt für Könner und Kenner

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Halle (Saale) hat seinen traditionellen Grafikmarkt zurück. Am Sonntag, den 23. November 2014 bot sich den kunstinteressierten Hallensern wieder eine wunderbare Gelegenheit regionale Grafik-Kunst kostengünstig zu erwerben. Die regionale Kunstszene hat ja dank der Kunsthochschule Giebichenstein einiges zu bieten.

Ulf Herden

Ulf Herden

Die Händelhalle-Gesellschaft, vertreten durch Ulf Herden, und der Hallesche Kunstverein e.V. hatten zum inzwischen Tradition gewordenen 35. Halleschen Grafikmarkt eingeladen, nachdem im Vorjahr dieses Ereignis noch einem ungewissen Schicksal entgegen sah. Nicht zu Unrecht hofften die Veranstalter, die vorweihnachtliche Kauflaune zur Belebung des regionalen Kunstmarktes nutzen zu können.

Fast 300 Arbeiten von mehr als 60 Künstlern waren zur Auktion eingereicht worden und konnten am Nachmittag im Foyer der Händelhalle besichtigt werden. Ein Katalog informierte über die Werke und das Mindestgebot. Am Abend ging es dann mit Dr. Hans-Georg Sehrt als Auktionator zur Sache. Etwa 30 Bieter hatten sich eingefunden.

Die Kauflust hielt sich allerdings in Grenzen. Spekuliert wurde hier offensichtlich nicht. Die Preise blieben auf dem Teppich. Kunst als Geldanlage in zinsarmen Zeiten war hier (noch) kein Thema. So manches druckgrafische Kleinod wechselte den Besitzer; aber auch manches Werk fand mit dem Mindestgebot keinen Käufer. So bleibt der Hallesche Grafikmarkt noch ein „Geheimtipp“ zum kostengünstigen Erwerb schöner regionaler Druckgrafik. Ein kleiner Kunstmarkt bot Gelegenheit, auch anderes als Druckgrafik zu erwerben.

Dank gebührt den Organisatoren, den Trägern und den Käufern für Ihre Unterstützung der regionalen Kunstszene. Es sind ja solche engagierten Initiativen, die das lokale Kulturleben trotz leerer öffentlicher Kassen befeuern. Ulf Herden hat bereits angekündigt, die Hallesche Kunstszene 2015 mit weiteren Aktivitäten dieser Art zu fördern.

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Über den Autor

Hans J. Ferenz ist freier Autor. Er schreibt über wissenschaftliche und kulturelle Ereignisse für Print- und Internetmedien.

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