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Wenn die Gehwege mit rot-weiß gekleideten Passanten gefüllt sind, wenn die Straßenbahnen Sonderfahrten einschieben und ein riesiges Polizeiaufgebot in der Stadt für Sicherheit (und gesperrte Straßen) sorgt, dann weiß der alteingesessene Hallenser: Es ist wieder Fußball!
Seit der Hallesche FC in die dritte Bundesliga aufgestiegen ist, ist es zwar bei den meisten Derbys etwas ruhiger als früher – unvergessen die gefürchteten Duelle mit dem Erzrivalen Magdeburg, dessen Hooligans sich regelmäßig Schlachten mit den Halleschen Ultras lieferten – aber für Spannung ist dennoch stets gesorgt. Wenn auch vorrangig auf dem Rasen: In der erst vor wenigen Jahren umgebauten Erdgasarena, früher als das Kurt-Wabbel-Stadion bekannt, liefert sich die heimische Mannschaft regelmäßig heiße Sportkämpfe mit den Gastmannschaften aus ganz Deutschland.
Keine andere Sportmannschaft hat so viele und treue Fans hinter sich stehen wie der Hallesche Fußballclub. Das zeigt sich immer wieder in fulminanten Choreografien während der Spiele und auch bei den Kartenverkäufen – oft spielen die Mannschaften vor ausverkauftem Haus.
Um seinen Nachwuchs zu sichern, bietet der HFC auch Trainingskurse für Jugendliche und Kinder an – so können schon die Kleinsten an den Fußball herangeführt werden. Und wer weiß, vielleicht entdeckt man so ja ein nächstes Talent. Auch andere, kleinere Mannschaften aus den Kreisligen oder Amateurmannschaften bieten die Möglichkeit, sich aktiv im Fußball zu betätigen. Wer nicht immer nur zusehen und anfeuern möchte, hat also reichlich Gelegenheit, sich hier so richtig auszutoben. Auch das ist Halle – eine rot-weiße Sportmannschaft.

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