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Die Regenschlacht von Pernambuco

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usa1Diesmal sind wir extrafrüh aufgestanden, schließlich war das Spiel schon 13 Uhr Ortszeit. Mit dem Wissen vom ersten Spiel wollten wir vorbereitet sein, um es auf gar keinen Fall wieder so knapp werden zu lassen, wie beim Spiel Mexiko-Kroatien. Schon während dem Frühstück machte sich allgemeine Unruhe breit. Dies war den schon seit Stunden anhaltenden Regenfällen geschuldet. Wie sich schnell herausstellte konnten nur noch Amphibien-Fahrzeuge die Straßen passieren und die meisten Taxifahrer streikten komplett. Auf den Straßen stand das Wasser ca. einen Meter hoch. Kein Durchkommen also!

usa3usa2Der Weg zur Metro-Station war zu Fuß auch schlichtweg zu gefährlich, so dass wir mit einigen anderen schon ziemlich desillusioniert vor unserem Hotel im Regen standen. Schließlich quaschten wir mit drei Amerikanern, die, wie sich herausstellte, ein Taxi zur Metro gefunden hatten. Willie, einer der Dreien, lud uns daraufhin ein und wir fuhren zu sechst zur Metro, womit sich der Taxifahrer eine goldene Nase verdiente. Zu Recht!

usa4Im Anschluß war alles ganz einfach. Die Metro war trocken und konnte ungehindert durchfahren. Auch das Spiel fand schlussendlich statt. Insgesamt ein recht müder Kick, der aber trotzdem gut für uns ausging. Klasse Tor von Thomas Müller! Daumen hoch für die amerikanischen Fans, die auf jeden Fall viel Spaß mitgebracht haben. Großes Kino!

Die restlichen Zeit in Recife war Entspannung angesagt und dann weiter nach Salvador, wo wir unser Headquater für die restliche Zeit in Brasilien aufgeschlagen haben.

Fazit: Gute Laune, nasse Füsse. ★ Recife: Leider nicht meine Stadt!

Über den Autor

Sven Roloff - WirkWerk.com ★ 2005 nach Halle gekommen und hängen geblieben. ★ Studierter Informationswirt (Darmstadt), sowie Master of Arts in Multimedia & Authorship (Halle). ★ Gründete 2007 die TYPO3 Internetagentur WirkWerk MultiMedia ★ Seit 2010 Kind & Kegel in Halle, der eben schöneren Stadt! ★ Weitere Engagements: filmnetz.org, Antipreneur

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