Autor: Sven Roloff

Sven Roloff - WirkWerk.com ★ 2005 nach Halle gekommen und hängen geblieben. ★ Studierter Informationswirt (Darmstadt), sowie Master of Arts in Multimedia & Authorship (Halle). ★ Gründete 2007 die TYPO3 Internetagentur WirkWerk MultiMedia ★ Seit 2010 Kind & Kegel in Halle, der eben schöneren Stadt! ★ Weitere Engagements: filmnetz.org, Antipreneur

Dem Tagestrip nach Brasilia folgte der wirklich wichtige Trip ins Maracana-Stadion nach Rio. Bereits um 5 Uhr klingelte der Wecker und unser Gastgeber Jürgen fuhr uns gewohnt zuverlässig zum Flughafen. Pünktlich um 9 Uhr landeten wir in Rio, wo wir um 11 Uhr an der Copacabana zur Kartenübergabe verabredet waren. Die rund 18km Entfernung dachten wir, sei mit Bus in der Zeit gut zu überbrücken. Die erwies sich als fast fataler Fehler. Um 11:30 waren wir schließlich immer noch 7 Kilometer vom Ziel „Deutscher Kiosk“ an der Copacabana entfernt. Um 11:45 setzte sich der Fantroß bereits Richtung Stadion in Bewegung…

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Ursprünglich als krönender Abschluß gedacht, wurde unser Tages-Trip nach Brasilia zum Spiel um Platz 3, eine reine Spaßveranstaltung. Im Wissen beim Finale dabei zu sein, ließen wir es ganz ruhig angehen und genossen Stadt, Stadion und Spiel ganz unbelastet. Recht schnell war klar, dass Brasilien ohne Chance ist und so war es auch nicht verwunderlich, dass es trotz großer Unterstützung im Stadion, am Ende 3:0 für Holland stehen sollte. Also schnell wieder nach Hause und ein bißchen schlafen, bevor es nach Rio geht!

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Ein Tag Regeneration musste reichen, um dem frühen Flug nach Belo Horizonte und zwei glorreichen Tagen zu begegnen. Cristian aus Porto Alegre hatte uns tatsächlich eine Unterkunft bei Studenten in Belo klarmachen können, ganze 1,5 km entfernt zum Stadion. Einfach sensationell! Rodrigo entpuppte sich ebenfalls als fantastischer Host und zeigte uns die schöne Ecken von Belo Horizonte. Allerdings war die Anspannung vor dem bevorstehenden Halbfinale bereits zu jeder Zeit so groß, dass wir das kaum genießen konnten. Unsere Stimmung schlug erst dann schlagartig um, als wir schlussendlich die ersten Kartenkontrollen hinter uns gelassen hatten und mit dem brasilianisch übermächtigen Strom…

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Nach dem Fanfest ist bekanntlich vor dem Stadion und da wir uns das Stadion in Salvador nicht entgehen lassen wollten, buchten wir uns in Santana’s Taxi ein, dass so in Deutschland niemals fahren dürfte. Unserer Stimmung tat dies keinen Abbruch, schließlich sagte er uns zu, dass er uns auch wieder abholen würde und wie wir tags zuvor festgestellt hatten, war die Busfahrt doch eher eine Tortur. Also erstmal ab ins Stadion zum Viertelfinal-Spiel Holland-Costa Rica. Das Gemauere der Costa Ricaner war allerdings nur mit einem Fifa-Burger zu ertragen. Das dachten wir zumindest, aber das machte es nur noch schlimmer! Wie…

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Die zwei fussballfreien Tage sind endlich vorbei, man weiss ja schon garnicht mehr, was man mit seiner Zeit anfangen soll. Das Faullenzen hat aber zum Glück ein Ende und geschuldet der Tatsache, dass wir keine Tickets für das Viertelfinale gegen Frankreich in Rio bekommen hatten, ging es nun auf das Fanfest von Salvador. Keine sooo schlechte Alternative! Die Fanmeile ist einfach großartig. Auf einer Halbinsel gelegen, im Herzen der Stadt, mit drei riesigen Leinwänden, da bleibt kein Auge trocken. Zum Glück erst recht kein französisches Auge, wie sich später herausstellen sollte. Nach eineinhalbstündiger Fahrt mit dem Bus haben wir es…

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Ursprünglich war der Trip nach Porto Alegre zum Achtelfinale gegen Algerien nicht eingeplant, da der Flug mit 4500 km von Salvador aus schlicht zu lang und zu teuer erschien. Kat.3 Karten hatten wir freilich vorsorglich gekauft, jedoch eher aus einer Laune heraus. Wir hatten nicht mit der brasilianischen Gastfreundschaft gerechnet! Cristian, der Pilot, mit dem wir bei unserem ersten Inlandsflug Bekanntschaft machen dürften, lud uns kurzerhand ein, sein Haus während unseres Aufenthalts in Porto Alegre zu bewohnen. Er selbst wäre sowieso immer bei seiner Freundin. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen und so war der Flug dann schnell gebucht.…

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In Salvador hat uns Jürgen vom Flughafen abgeholt und direkt in unsere neue Unterkunft, die Villa Cactus (http://www.villacactus.de/), mitgenommen. Gelegen im Vorort „Praia do Flamengo“ an einem wunderbaren Strand, sind wir superhappy über unsere Ferienwohnung. 50qm und Balkon mit Blick auf den Pool, sowie 50 Meter Fussweg zum Strand. Busbahnhof und etliche Bars und Restaurants in unmittelbarer Nähe! Und alles zu einem verdammt fairen Preis. Es gibt nichts besseres, ergo „Uneingeschränkt zu empfehlen“! Als erstes Bekannschaft gemacht mit unseren neuen Nachbarn, die uns dann auch gleich die nahegelegenen Bars und Restaurants zeigten, wo wir uns entspannt zum Achtelfinale Brasilien-Chile niedergelassen…

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Diesmal sind wir extrafrüh aufgestanden, schließlich war das Spiel schon 13 Uhr Ortszeit. Mit dem Wissen vom ersten Spiel wollten wir vorbereitet sein, um es auf gar keinen Fall wieder so knapp werden zu lassen, wie beim Spiel Mexiko-Kroatien. Schon während dem Frühstück machte sich allgemeine Unruhe breit. Dies war den schon seit Stunden anhaltenden Regenfällen geschuldet. Wie sich schnell herausstellte konnten nur noch Amphibien-Fahrzeuge die Straßen passieren und die meisten Taxifahrer streikten komplett. Auf den Straßen stand das Wasser ca. einen Meter hoch. Kein Durchkommen also! Der Weg zur Metro-Station war zu Fuß auch schlichtweg zu gefährlich, so dass…

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Mitten in der Nacht in Recife angekommen und mit dem Taxi ins Hotel. Siehe da, im Gegensatz zu Fortaleza ist das Hotel hier, wenn auch zu einem noch horrenderem Preis, immerhin ein Hotel. Nach kurzer Wohlfühlphase folgte der Schock. Kollege Flo hatte seinen Rucksack mit Tickets im Wert von 1500$ im Taxi liegen lassen. Der Portier machte uns nicht wirklich Mut: „Oh guys, you really fucked it up!“.  In Brasilien gibt es das geflügelte Wort: „Was Du gefunden hast, hast Du nicht geklaut!“, wie uns weiterhin erläutert wurde. Doch kurze Zeit später die Erlösung. Der Finder, ein Amerikaner, kontaktierte uns…

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Voller Vorfreude und bestens gelaunt ging es, nach ausgiebigem Frühstück, bei heißen 30 Grad über die Promenade zum Shuttle-Bus, um frühzeitig ins Stadion zu gelangen. Natürlich nicht ohne obligatorisches Bier in der Hand. Nun…da läuft man so nichstahnend, fragt sich gegenseitig den Spiel-Tipp und den Einsatz ab und denkt tatsächlich an nichts böses… …und auf einmal läuft einem die Nationalmannschaft von Ghana spazierend entgegen. Was soll man davon halten…diese Ruhe vor so einem Spiel muss man auch erstmal haben. Wir wir ja im Nachinein wissen, hat sich diese Lässigkeit ausgezahlt. Vielleicht sollten sich unsere Deutschen davon eine Scheibe abschneiden? Zu…

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