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Neuer ARD-Krimi “Zorn,Tod und Regen“ in Halle gefeiert

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Am 29.April 2014 fand im Hallenser Cinemaxx-Kino die exklusive, ausverkaufte Premiere des neuen mdr-Filmkrimis „Zorn – Tod und Regen“ statt. Der Film wird erst am 8.Mai 2014 über die ARD-Sender ausgestrahlt. Und so hatte die Erstaufführung wirklich exklusiven Charakter.

Das Filmteam mit seinen Schauspielern, Produzenten, dem mdr-Fernsehen und vielen Machern war präsent und ließ sich feiern. Der bekannte mdrFigaro-Filmkritiker Knut Elstermann moderierte die Veranstaltung locker und unterhaltsam vor und nach dem Film. Der präsentierte Film und auch die bereits geplanten Folgen beruhen auf Romanen von Stephan Ludwig. Sie haben hier in Halle bereits Kult-Charakter. Gemeinsam mit Regisseur Mark Schlichter („Schimanski“, „Tatort“) hat der gebürtige Hallenser jetzt auch das Drehbuch für die Verfilmung von „Zorn – Tod und Regen“ erarbeitet – und damit die Grundlage für einen packenden Kriminalfilm gelegt, der von seinem schwarzen Humor, den eigenwilligen Figuren und der starken regionalen Verankerung lebt. Halle an der Saale wird dabei nach Polizeiruf 110 wieder in besonderer Art und Weise in Szene gesetzt.

Eigenwillig sind die Protagonisten des Films auf jeden Fall, der Hauptkommissar Claudius Zorn (gespielt von Misel Maticevic), 42 Jahre und sein Assistent „Schröder“ (verkörpert vom fülligen Axel Ranisch). Zorn hat Null-Bock auf seinen Job. Er ist froh, sich nach Feierabend in seine Single-Wohnung verkriechen zu können. Wann immer es geht, reicht er lästige Aufgaben an seinen Assistenten weiter, den „dicken Schröder“ (Axel Ranisch), einem auf den ersten Blick unscheinbaren und etwas einfältigen Beamten. Doch dann geschieht etwas, das Zorn aus seinem Alltag herausreißt: ein grauenvoller Mord. Und gleich darauf ein weiterer … (mehr wird hier nicht verraten).

Ich fand den Film ausgezeichnet gemacht. Spannung bis zum Ende mit einer überraschenden Wende am Schluss. Sicher sind die Charaktere der Hauptdarsteller ziemlich überzogen. Aber das gehört zum Geschäft. Bei so vielen Fernseh-Ermittlern muss man sich schon etwas einfallen lassen, um aufzufallen. Eine After-Show-Party bot allen Gelegenheit zum Gespräch, Autogrammschreiben, zum Wiedersehen.

Ich bin ziemlich sicher, dass diese mdr-Produktion gut ankommen wird im gesamten Deutschland. Halle – von wegen eine langweilige Stadt! Halle bekommt durch diese Fernsehserie ein neues Image und kostenlose PR, vielleicht sogar mal eine Folge mit einer Nebenhandlung über die momentane Führungssituation der Stadt Halle, frisch aus den Akten der Staatsanwaltschaft gestrickt.

Über den Autor

Hans J. Ferenz ist freier Autor. Er schreibt über wissenschaftliche und kulturelle Ereignisse für Print- und Internetmedien.

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